Die zwei Zechsteindolomitfelsen im gleichnamigen Dorf Hollstein beeindrucken durch ihre imposante Erscheinung. Der 1195 ersterwähnte Ort Hollstein ist einer der ältesten schriftlichen Holle-Belege und bietet eine interessante Beobachtung: Von den Hollsteinen geht um die Zeit der Sommersonnenwende die Sonne im Nordosten über dem Meißner auf, und zwar direkt über der „Morgengabe“. Die Zuordnung als altes Heiligtum der Frau Holle wird indirekt durch ein in den Stein eingemeißelten Löwenkopf gestützt, da die Göttin Holle immer in Verbindung mit Löwen oder Katzen begegnet und erstaunliche Parallelen zum thüringischen Diana-Kult bestehen.
Sage Hollsteine Der örtlichen Sage nach drückten einst Steine der Frau Holle im Schuh, als sie einmal einen großen Schritt vom Meißner weg tat. Und so schüttelte sie ihren Schuh aus und die Hollsteine fielen heraus.
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