Im Jahr 1905 entstand nach den Plänen des Kasseler Architekten und Baumeisters Julius Eubell im Teichwäldchen das Mausoleum für die Brüder Lenoir.
Neben dem eigentlichen Stifter George Andrè Lenoir (1825-1909) fanden in dem Mausoleum sein Bruder, Jean Conrad Nicolas Lenoir (1832- 1872) und seine Eltern die letzte Ruhe.
Später wurden noch weitere 8 Personen innerhalb des Mausoleums beigesetzt.
Zentrum der Anlage ist die quadratische Halle mit einer Ädikula, deren stark aus dem Reliefgrund herausgearbeitete Figurengruppe an römisch-kaiserzeitliche Grabplastik erinnert.
An den Seiten der Ädikula befinden sich die Erinnerungstafeln für Stifter und seinem Bruder. Über der Figurengruppe findet der Besucher die persönlichen Daten von Jerome Henri und Elisabeth Lenoir (Eltern).
In der Seitenhalle standen bis 1979 vier Marmorsäulen mit Büsten der pädagogischen Vorbilder Lenoirs. Es handelt sich hier um Johann Heinrich Pestalozzi, hl. Vinzenz von Paul, August Hermann Francke und Johann Hinrich Wichern.
Das Mausoleum in dem Teichwäldchen, nahe der Bundesstrasse 7, wird von der Lenoirstiftung mit Sitz in Kassel verwaltet.
Besichtigungen/Öffnungszeiten: von April bis September – jeden ersten Sonntag im Monat von 10.00- 16.00 Uhr oder nach telef. Terminabsprache unter Tel. 05602- 3361 (H. Gold) u. 05602-9094700 (K.D. Welker).
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